Wie ist es im Computermuseum Oldenburg

Wenn Ihr mal nicht wisst, wass Ihr an einem Dienstag Abend machen könnt, empfehle ich euch den Besuch des Computermuseums in Oldenburg. Dort findet Ihr jede Menge Computer aus den späten siebziger und achtziger Jahren. Das Oldenburger Computermuseum ist übrigens das einzige Hands-On-Museum in Deutschland, denn ihr dürft sämtliche Exponate anfassen und benutzen.

Atari ST und Roland MT32
Atari ST, Roland MT32

Im Computermuseum kannst du deine Kindheit wieder aufleben lassen oder deinen Kindern zeigen, wie du früher computerd hast. Du kannst dich an einen alten VC-20 setzen und dort darüber sinnieren, wie du damals in dem Pixelhaufen tatsächlich einen Panzer oder ein Mondfahrzeug erkannt hast. Du kannst dich vor einen Atari 2600 setzen und im stilechten 80er Jahre Wohnzimmer inklusive hässlicher 77er Wandtapete vor einen 70er Jahre Röhrenfernseher setzen und dort Solaris oder Pacman spielen.

Wenn du wirklich cool warst, hattest du einen C64 und hast auf diesem Commodore 64 jedes Spiel bis zum Exzess gespielt. Giana Sisters, International Karate+ und natürlich Impossible Mission waren dein Zeitvertreib und deine Eltern haben dich damals ermahmt, dass du quadratische Augen bekommst.

Im Computermuseum gibt es auch richtig alte Exponate. So findest Du hier funktionsfähige PET von Commodore und auch den ersten Laptop, einen Osborne 1. Ein weiteres Schmuckstück der Ausstellung ist ein tatsächlich fahrbereiter Sinclair C5. Das war 1978 bereit ein komplettes Liegefahrrad und das Gerät erreicht eine Topgeschwindigkeit von ca. 25 km/h.

Acorn 3000
Acorn 3000

Das Museum hat jeden Dienstag zwischen 18 und 21 Uhr geöffnet und für 2 Euro kannst Du in die Welt alter Computer eintauchen.

Author: Marcel Schindler on 2017-05-17